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Radardaten des DWD für N-A-Simulation

Für die realitätsnahe Simulation von Abflüssen innerhalb des Kanalnetzes und/oder der Oberfläche haben wir unsere Softwarelösung so erweitert, dass vorhandene Radardaten nun direkt von den Servern des Deutschen Wetterdienstes abgerufen und als Eingangsgröße für die Niederschlagsbelastung unserer hydraulischen Simulationsmodelle zur Verfügung gestellt werden können. Dazu haben wir unser Messdatenmanagement AquaZIS mit dem Kernmodul ++SYSTEMS zur Bearbeitung und Analyse von entwässerungstechnischen Aufgabenstellungen in der Wasserwirtschaft gekoppelt und eine bidirektionale Kommunikationsschnittstelle geschaffen. Mit AquaZIS können beliebige Messdateninformationen verwaltet und bearbeitet werden.

    27 November
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Dies beinhaltet auch den Datenabruf von frei verfügbaren Niederschlagsmessstationen und Radarmessungen des DWD. Innerhalb von ++SYSTEMS können diese dann als Gebietsniederschläge für die hydrodynamische Kanalnetzberechnung mit DYNA oder für die Oberflächenabflussberechnung mit GeoCPM angesetzt werden. Selbstverständlich ist auch eine gekoppelte Berechnung unter gleichzeitiger Berücksichtigung von Kanalnetz und Oberfläche möglich. Die räumliche Verteilung und die zeitliche Entwicklung des tatsächlichen Niederschlagsgeschehens werden dabei für die Simulationsrechnungen zu Grunde gelegt. Damit können die Berechnungsergebnisse unmittelbar mit den Beobachtungen verglichen werden und zielgenau eine Modellkalibrierung erfolgen. Ein solches Modell ermöglicht dann besonders realitätsnahe Aussagen bei einer Variation des Niederschlagsgeschehens oder der Analyse von Starkniederschlagsereignissen.

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